Boeger-Therapie
Hannah Schüle

Die Boeger-Therapie


Unser Körper besteht zu 70-80% aus Wasser und dieses Wasser muss fließen können. Narben (sichtbare und unsichtbare, alte und neue), langes Sitzen, Darmbeschwerden und/oder Anspannung durch Stress und vieles mehr, können diesen Fluss einschränken. Dadurch kommt es zu einem Rückstau im venösen System, welcher zu einem erhöhten Innendruck in den Faszien führt. Dieser Druck kann Sie auf Dauer in eine Schonhaltung zwingen, welche vielleicht schon über Jahre hinweg anhält und sich irgendwann als Schmerz äußert. Bestimmte Strukturen werden entlastet und dadurch Andere überlastet, was zum Beispiel zu Arthrose führen kann.

Das Ziel der Boeger-Therapie ist es, diesen Fluss wieder zum Fließen zu bringen.



Die drei Säulen der Boeger-Therapie


Die systemische Narbentherapie

In der systemischen Narbentherapie werden Narben und entzündungsbedingte Verklebungen, sogenannte Adhäsionen, diagnostiziert und gelöst. Hier werden nicht nur sichtbare Narben, nach Operationen behandelt, sondern auch unsichtbare Narben, die nach einer natürlichen Entzündung enstanden sind wie z.B. nach Prellungen, Hämatomen, Impfungen, Blutabnahmen, Mückenstichen, grippalen Infekten, Hashimoto und vielem mehr.
Die Boeger-Therapie ist intensiv und wird durch einen speziellen manuellen Griff durchgeführt. Narbengewebe, welches durch den Griff gelöst wurde, bleibt gelöst.


iXpending

Das iXpending beinhaltet Techniken und Übungen die zu Hause selbst durchgeführt werden können. Das Ziel ist es mit den Übungen die reaktiven Ketten zu durchbrechen, die sich negativ auf den Fluss und somit auf unseren Körper auswirken können. Zu den reaktiven Ketten gehören z.B. langes Sitzen, Medikamenteneinnahme, rauchen, Beschwerden im Magen/Darmtrakt, Stress usw.


REMovement

Mit dieser Technik können wir die körperliche und geistige Anspannung reduzieren, die durch Stress ausgelöst wird. Stress aktiviert unser sympathisches Nervensystem, d.h. der Körper reagiert mit einem Kampf oder Flucht Verhalten. Die Muskulatur wird mehr durchblutet und ist somit angespannter, gleichzeitig wird die Durchblutung in unseren Verdaungsorganen gedrosselt, was z.B. zu einem trägen Stoffwechsel führen kann. Hält der Stress über einen längeren Zeitraum an, ist somit die Spannung in der Muskulatur auch stetig angespannt, was zu Bewegungseinschränkungen, Schonhaltungen und/oder Schmerzen führen kann.